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Urlaubstagebuch 2015 

Im Süden Sonne - 30°C heute abend geht es los. 1.400 km Straße liegen vor mir :)

Am Freitagnachmittag ist es geschafft - Ziel "Bunken" ist erreicht. Auf dem Weg in Flensburg noch bei Förde Camping Halt gemacht und zwei neue Kurbelstützen mitgenommen. Nach der nächtlichen Ruhepause ist leider eine Heckstütze kaputt gegangen (naja, 15 Jahre hat sie gehalten...).

 

Den Platz wieder mit Zelt gen Westen gebucht - Die Abendsonne ist ja auch herrlich.

Die ersten Tage war das Wetter eher wechselhaft - so blieb Zeit alle geplanten Arbeiten zu erledigen.

Nun hat der Future neue LED Rückleuchten, ein neues Anschlusskabel und die kleine Undichtigkeit im hinteren Dachbereich ist neu abgedichtet.

Bei der Lichtanlage inkl. Kabel war das Ergebnis sehr zufrieddenstellend. Kein Masseschluss mehr beim Blinken und gleichzeitigem Bremsen :) 

 

Auch der obligatorische Besuch bei Le Camping in Frederikshavn wurde in den ersten Tagen erledigt.

 

Der erste Sonntag konnte auch bereits größtenteils am Strand verbracht werden. Die kommenden Tage waren aber eher durch Wind und einzelne Regenschauer geprägt.

 

 

Urlaubsrezept 2015-A:

Bratkartoffeln - Speck, Zwiebeln und Knobi in Knobiöl anbraten und auf die Seite stellen. Nun die nicht geschälten aber klein geschnittenen Kartoffeln anbraten (natürlich auch in Knobiöl) - wenn Goldbraun dann wieder Speck, Zwiebeln und Knobi dazu. Das ganze nochmal für ca. 5 min brutzeln lassen und zum Schluß mit Ei übergießen. 2 min später: Fertig ! - Mahlzeit 

 

 

 

  

Nach gut einer Woche durchwachsenem Wetter scheint nun endlich die Schönwetterfront auch in Bunken angekommen zu sein. Die Woche wurde aber bestens genutzt: Der Future erstrahlt in polierter Außenhaut, einige kleine Reparaturen wurden durchgeführt, Ausflüge nach Skagen und Frederikshavn, u.e.m.

 

Seit Gestern Abend gewinnt das schöne Wetter Oberhand (wird ja auch Zeit!). Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang erstrahlte der neue Tag im herrlichsten Sonnenschein - da fiel die Entscheidung zugunsten Strand nicht weiter schwer.

Die kleinen Überbleibsel des Ostwindes trockneten  den Tag über komplett weg. Das Wasser hat noch frische 17°C (um 12 Uhr) - aber ich bin zuversichtlich :)

Das Barometer zeigt für die kommenden Tage nur Positives an.

 

Urlaubsrezept 2015 - B:  

Schweinebauch im Omnia - Fleisch vom Speck trennen; anschließend dem Geschmack nach würzen (richtig einmassieren - Marinade: Paprika, Siedesalz, Pariser Pfeffer, Chilli, Whisky) die Schwarte nicht vergessen; die Fleischstücke im Omnia gut durchziehen lassen (ca. 15 min); wenn das Fleisch fertig ist - die Schwarte ab in den Sud (Achtung brennt schnell am Ofen fest)  

Velbekomme!

 

Die Sonne hat in den letzten Tagen definitiv gewonnen, da stört auch der Wind nicht mehr. Der Stahlendblauesonnendurchflutete Himmel entschädigt voll und ganz für die vergangene Woche ;)

 

Hier noch schnell das Urlaubsrezept 2015 - C:

Datteln im Speckmantel - entkernte Datteln mit Speck umhüllen (ein Ende vom Speck einfach in die Spalte der Datteln einklemmen); ab damit in die Pfanne, knusprig brutzeln - fertig. als Beilage zum Frühstück oder einfach zwischendurch :)

 

Am Freitag Abend streifte uns hier oben kurz das Sturmtief (welches für Norddeutschland angekündigt war) - die paar Regentropfen konnten uns aber nicht stören. Nach knapp 2 Stunden war alles wieder vorbei.   

 

Bereits das Wochenende hatte wieder seine schöne Seite ausgepackt, so war es nicht weiter schwer sich für den Strand zu entscheiden :)

 

Heuer hatte es mir die Nordseeküste angetan, so ging es einen Tag nach Lönstrup. Hier erwartete mich eine kleine, fast abgetragene Kirche - 4m von der Steilküste entfernt. die Kirche wurde um ca. 1250 knapp einen Kilometer von der Küste entfernt erbaut - nun droht sie in die See zu rutschen. Das Meer hat sich in den letzten Jahrhunderten immer weiter Landeinwärts gefressen.  

 

Auch die nahegelegene Wanderdüne Rubjerg Knude ist sicherlich sehenswert. Da die Besucher aber schon auf der Zufahrtsstraße parkten habe ich kurzentschlossen von einem Besuch abgesehen. Ca. 2 km weiter wollte ich auf einem kleinen Parkplatz wenden und entdeckte so eine weitere verlassene Kirche (die von Rubjerg). Hier stand früher neben der Kirche auch noch das Dorf. Die Bewohner haben aber im 17. Jahrhundert wegen dem Flugsand ihr Dorf aufgegeben und dies ca. 1 km weiter südlich wieder aufgebaut - die Kirche wurde erst 1904 ins neue Dorf verlegt. Nun stehen hier noch die Reste der Westmauer und einige Grabsteine.
Wieder in Bunken war noch Strand angesagt. Leider ist die Ostsee immer noch recht frisch (was sich wahrscheinlich bis zur Abfahrt nicht mehr ändert wird) aber ein kurzes Bad war möglich.

 

Was wäre ein Bunken Urlaub ohne Paddeln :)

Mit den Kielern abermals die Uggerby A unsicher gemacht. Es ging wieder von Uggerby bis an den Nordseestrand. Der Wind nahm uns fast schon das paddeln ab. Aber die Sonne war ja da und so hatten alle ihren Spaß. Das Kajak blieb auf dem Campingplatz - wir hatte ja noch zwei Gastpaddler dabei ;) Als wir dann die weiße Brücke passierten konnte die Nordsee schon gehört und geschmeckt werden. Und die Brandung war Sehenswert.

 

Am Abend gab es dann noch lecker Pfannkuchen vom Feuer. Ein Service vom Bunken Team (Danke dafür!) war ein tolles Erlebnis.  

Wer mich kennt wird es schon erraten - ja nun hat auch das Zeltlager acht solcher Pfannen. Mal zum ausprobieren - so neben dem Stockbrot :) 

 

Die drei Wochen neigen sich nun langsam dem Ende entgegen - Schade! war wieder eine super herrliche Zeit hier oben

 

Dünenblick nach Süden